Grenzenlos Kultur vol. 25 – in 15 Bildern

Die Halbzeit ist bereits überschritten. Schon seit sechs Tagen können Zuschauer*innen internationale Produktionen der vielseitigen Disability Arts-Szene am Staatstheater Mainz sichten. Weitere 5 Tage mit vielen Gastspiel-Hightlights von Theater Thikwa, Candoco Dance Company, Theater Stap & Theater Froe Froe oder Rimini Protokoll & Theater HORA stehen noch bevor!

Zeit – gemeinsam mit dem Festivalfotografen Holger Rudolph – inne zuhalten, Bilder Revue passieren zu lassen, und einige seiner Einblicke hinter die Kulissen des Festivals mit Ihnen zu teilen… Viel Spaß!

In der Aufnahme aus der Eröffnungspremiere „Einer flog über das Kuckucksnest“ sitzen die Patient*innen der Anstalt in der linken Bühnenhälfte kreisförmig auf dem Boden. Im Vordergrund von links nach rechts Billy (Anil Merickan), Mr. Harding (Sebastian Urbanski) und der Stationsarzt (Norbert Stöß). Mittig im Kreis steht rechts die Oberschwester Ratched (Franziska Kleinert) und links ihre Assistentin (Nele Winkler). Die Oberschwester händigt dem ihr zu Füßen sitzenden Mr. Harding ein an einem Bund befestigen Ausweis aus. Mr. Harding nimmt diesen entgegen, die anderen schauen ihm dabei zu. Etwas außerhalb der Gruppe steht auf der rechten Bühnenhälfte McMurphy (Jonas Sippel) mit hinter dem Rücken verschränken Armen und beobachtet die anderen. Die auf dem Boden verstreuten Spielkarten und das in der Mitte der Bühne liegende schwarze Spielbrett verorten die Szene unmittelbar nach dem eskalierten Spieleabend. Auf die Leinwand im Bühnenhintergrund ist das grüne Ausgangstor der Anstalt groß projiziert. Vor der projizierten Tür steht ein schwarzer Medikamentenwagen.
Szenenbild aus der Eröffnungspremiere “Einer flog über das Kuckucksnest” vom Theater RambaZamba aus Berlin, Foto: Holger Rudolph

 

Auf der linken Seite der Bühne stehen zwei Bühnentechniker und beobachten prüfend den Hänger mit der gelblichen Projektionsleinwand, die parallel zur linken Bühnenseite ausgerichtet ist. Im Hintergrund zeichnet sich die linke Hälfte der mittleren Leinwand ab, auf welche eine Filmsequenzen großformatig projiziert wird.
Von der technischen Einrichtung der Eröffnungspremiere “Einer flog über das Kuckucksnest”: Test der Leinwandfahrt und Videoprojektionen, Foto: Holger Rudolph

 

Viele unterschiedliche Menschen begegnen sich im Foyer des Kleinen Hauses und tauschen sich angeregt aus. Im Hintergrund sind die Plakate vergangener Festivalausgaben zusammen mit weiterem Foto- und Textmaterial ausgestellt. Über den Köpfen der Menschen der folgende Schriftzug in schwarzen Druckbuchstaben an der Wand: „25 Jahre Grenzenlos Kultur. 12. – 22.10.2023“
Jubiläum! 25 Jahre Grenzenlos Kultur! Eine Ausstellung im Foyer des Kleinen Hauses lädt zum Erinnern, Wieder- und Neubegegnen, Foto: Holger Rudolph

 

Auf dem Tritonplatz vor der Glasfassade des erleuchteten Kleinen Hauses stehen sechs Stehtische mit kleinen weißen Tischlampen darauf, welche die abendliche Dunkelheit gemütlich aufleuchten lassen. An den Tischen stehen jeweils zwei bis vier Menschen mit einem Getränk, die sich unterhalten. Im Hintergrund hängt das großformatige das Plakat der diesjährigen Festivalausgabe, welches von der Beleuchtung des Gebäudes illuminiert wird. Auf dem Plakat steht unter dem Schriftzug „Grenzenlos Kultur“ eine riesige in dünnen weißen Linien gezeichnete „25“. Durch die Zahl hindurch scheint eine Aufnahme der Tanzperformance „Undressed“ von tanzbar_bremen.
Bei kühlen Herbsttemperaturen bringt sich das Festival-Publikum mit einem Getränk vor Vorstellungsbeginn in Theaterstimmung, Foto: Holger Rudolph

 

Die Tänzerin Anna Dujardin kniet während ihrer Tanzperformance „TWOTFAM“ hinter einer durchsichtigen mit Wasser gefüllten Schale. Links neben der Schale steht ein gläserner Wasserkrug. Rechts neben der Schale liegt ein blaues Handtuch. Ein orangefarbener Lichtkegel strahlt von oben auf die Schale herab. Die Tänzerin windet ihre rechte Hand vorsichtig im Wasser. Ihre linke Hand bewegt sie über ihren rechten Unterarm streichend in Richtung der Schale. Hinter der Tänzerin liegt eine gelbe Matte, darauf eine rote Wärmflasche.
Anna Dujardin in der intimen Solo-Performance “TWOTFAM”, vom zweiten Festivaltag in der Residenz Mainz, Foto: Holger Rudolph

 

Bei einer Stellprobe der Tanzperformance „The Beginning“ von Bert & Nasi auf U17 stehen die beiden Tänzer, sich herzlich lachend ansehend, im vorderen Teil der Bühne. Bertrand Lesca (Bert) steht mit geöffnetem Oberkörper zur Tribüne. Sein Blick fällt über seine linke Schulter auf Nasi Voutsas (Nasi), welcher ihm zugewendet seinen rechtem Arm auf Bertrands linke Schulter legt. Hinter den beiden stehen in pulkartiger Formation fünf der insgesamt dreizehn Mainzer Teilnehmer*innen. Vier Frauen und ein Mann. Die Gruppe schaut auf die beiden Tänzer. An die hintere Bühnenwand angelehnt steht eine Reihe von schwarzen Klappstühlen.
Probenfoto von “The Beginning”, einer Tanzperformance von Bert & Nasi, bei der auch 13 Mainzer*innen mitgewirkt haben; hier stellvertretend fünf von ihnen im Hintergrund zu sehen, Foto: Holger Rudolph

 

Ein Raum mit einer grün-blauen Wand, warmen Deckenlicht, Tisch- und Stuhlgruppen, an denen Menschen sitzen, essen und sich unterhalten.
Herzstück des Theaters: die Kantine! Ein gemütlicher Begegnungsort für viele der eingeladenen Künstler*innen während der Festivalzeit, Foto: Holger Rudolph

 

Sechs Schauspieler*innen aus der Aufführung sitzen, knien und stehen um einen schwarzen Sarg und schauen nach rechts zu Schauspielerin Julia Gräfner, die Leni spielt und eine Holzmarionette in der Hand hält. Im Hintergrund sieht man im Halbdunkel einen Zirkuswagen mit der Überschrift "In memoriam Manfred Peickert" (das war der ehemalige Besitzer des Zirkus, Lenis Vater)
Szenenbild aus “Wer immer hofft, stirbt singend” von den Münchner Kammerspielen, Foto: Holger Rudolph

 

Links ein Podium mit Stühlen auf denen Teile des Ensembles der Produktion "Wer immer hofft, stirbt singend" von den Münchner Kammerspielen sitzt; der restliche Raum ist mit Tischen und Stühlen eingerichtet, an denen Menschen sitzen, die ihrem Gespräch auf dem Podium lauschen; im Hintergrund eine türkisangeleuchtete Bar (Kakadu-Bar des Mainzer Staatstheaters)
Regisseur Jan-Christoph Gockel (ganz links auf dem Podium), gemeinsam mit dem Produktionsdramaturg und drei Spieler*innen aus dem Ensemble von “Wer immer hofft, stirbt singend” im Gespräch mit Theaterpädagogin Annika Rink (dritte von links) in der Kakadu Bar im Rahmen des diesjährigen Austauschsformats “Auf ein Getränk mit…”, Foto: Holger Rudolph

 

Jakob Dobers von "Das Helmi" sitzt links mit Gitarre auf einer goldenen Plüschschlange, rechts, etwas mehr im Hintergrund, hinter einem Tisch mit goldener Tischdecke stehen drei seiner Mitspieler mit jeweils einer Styropor-Handpuppe, die sich auf dem gemalten Schiff "Borodino" befinden.
Szenenbild aus “Ich fühl’s nicht” vom Berliner Puppentheaterkollektiv Das Helmi, Foto: Holger Rudolph

 

Florian Loycke und Michael Wittsack spielen auf einem Tisch mit goldener Tischdecke drei kleine Handpuppen, die Szene ist in rötliches Licht getaucht.
“Ich fühl’s nicht” ist ein Theaterprojekt von Das Helmi, das sich seit Jahresbeginn 2023 über mehrere Monate immer wieder verändert und weiterentwickelt und in mehreren Etappen am Berliner Ballhaus Ost gezeigt wurde; für die Mainzer Ausgabe mit von der Partie: Michael Wittsack (re) vom RambaZamba-Theater, Foto: Holger Rudolph

 

Die drei sitzen nebeneinander in schicker Abendgarderobe, Festivalleiter Andreas Meder (mittig) hält das Mikro und spricht, die beiden Frauen (re und li) schauen zuhörend zu ihm
Christina Schelhas (li), Andread Meder (mi) und Elisabeth Schelhas bei “Auf ein Getränk mit 25 Jahre Grenzenlos Kultur” am 17.10.23 in der Kakadu-Bar, Foto: Holger Rudolph 

 

Zum Jubiläum organisierten die Veranstalter*innen ein Wissensquiz zur Festivalgeschichte; hier: Andreas Meder, der durch den Abend führte, Foto: Holger Rudolph

 

2 Frauen, eine mit Mikro, eine mit Stift stehen vor einem Whitboard und zählen die Punkte in den 5 Team-Kolonnen zusammen
Wer hat gewonnen? Auszählen der Punkte beim Quiz mit dem Publikum zu “25 Grenzenlos Kultur” in der Kakadu-Bar, Foto: Holger Rudolph

 

Gefüllte Zuschauerreihen im Kleinen Haus des Staatstheaters Mainz, von hinten Richtung Bühne aufgenommen
Und immer wieder: volles Haus! In dem Sinne: Weiter geht’s…, Foto: Holger Rudolph