Es ist Sonntagvormittag auf dem Tritonplatz vor dem Kleinen Haus des Staatstheaters Mainz. Ich treffe tanzbar_bremen, die mit ihrem Stück Enter the Robots an diesem Wochenende mehrfach die Mainzer Innenstadt übernehmen. Als Schar autonom gewordener Roboter in roten Overalls und goldenen Helmen reißen sie die Herrschaft an sich. Das kommt mir angesichts der Nachrichten der […]
Selbst erzählen, selbst gestalten
Beim Festival Grenzenlos Kultur zeigen Künstler*innen mit kognitiver Behinderung ihre Arbeiten in eigener künstlerischer Verantwortung: drei Arbeiten zwischen schwarzem Humor, körperlicher Krisenerfahrung und vogelhafter Befreiungsfantasie
Schlagerparty der Vielfalt
Mit Glitzer, Ohrwürmern und viel Nähe zum Publikum feiert „Schlagerträume“ am Staatstheater Mainz die Kraft des Schlagers. Tima Zucker und Klaus Köhler verbinden persönliche Erinnerungen, Show und inklusives Theater zu einer Ode an Vielfalt, Freundschaft und Lebensfreude.
Willkommen in der Zukunft?
Bei „Enter the Robots – Die Roboter kommen“ von tanzbar_bremen wird das Mainzer Publikum Teil einer Zukunftsvision. Eine interaktive Performance über Kontrolle, Autonomie und die überraschend menschliche Seite von Maschinen.
Ein Festival im Festival
Beim Showcase von „Grenzenlos Kultur“ treffen internationale Theaterschaffende in Mainz aufeinander. Sie präsentieren tourfähige Produktionen, tauschen Erfahrungen zu inklusiver Praxis aus und knüpfen Kontakte. Von pragmatischen Lösungen und dem Gefühl, nicht allein gegen Widerstände arbeiten zu müssen
Wer ist hier eigentlich der „Freak“?
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Beginn einer Epoche der Zurschaustellung des Außergewöhnlichen: Tiere ferner Kontinente wurden in Zoos gezeigt, Carl Hagenbeck veranstaltete sehr erfolgreich rassistische „Völkerschauen“ und es gab „Freak Shows“, wie sie heute bezeichnet werden, auf Jahrmärkten oder im Zirkus. Vorgeführt wurden Menschen mit körperlichen Besonderheiten: Menschen mit einer Körpergröße, die […]
Wir sind nicht zum Inspirieren hier
Mit rosa Luftballons, einer überwältigenden Mittelvielfalt und einer wilden „Pity Party“ stellt das Tanztheater der Compañía Vero Cendoya „Una brillant imperfecció“ den Blick auf Behinderung infrage – und wendet sich entschieden gegen Mitleid und Heilungsfantasien
„Symmetrie stört mich“
Ab wann ist man ein*e Tänzer*in? Auf diese Frage finden Bobbi Byrne und Soso Ní Cheallaigh in ihrer Mischung aus Tanz und Lectureperformance „Variations for Two Disabled Bodies“ persönliche Antworten
