Elf Tage lang haben wir das Festival „Grenzenlos Kultur“ vol. 28 begleitet. Jetzt ziehen wir Bilanz: Was waren unsere herausragendsten, bemerkenswertesten Festivalmomente?
Das Medikament in der Wurst
In „Work Body“ sucht Michael Turinsky nach Gemeinsamkeiten jenseits von Identitätspolitik. Im Interview mit Pauline Michel spricht der Choreograf über Solidarität, rechte Sehnsüchte und die Lust, dem Publikum etwas anderes zu geben, als es von ihm erwartet
„Auf der Spielfreude kann man nur surfen“
In „Leichter Gesang“ trifft Wortwitz auf große Spielfreude. Luana Dale hat die Schauspieler*innen Nele Winkler, Franziska Kleinert und Caner Sunar vor der Vorstellung in Mainz zum Gespräch getroffen
Kompositum der Verständigung
Geister spuken, Bässe dröhnen, die Mieten steigen: In „Altbau in zentraler Lage“ kämpfen zwei Nachbarinnen gegen Verdrängung und finden eine gemeinsame Sprache. Salome Schneebeli inszeniert Raphaela Bardutzkys Schaueroper als ungewöhnliche Begegnung von Laut- und Gebärdensprache, Techno und Klassik
Die Sprache der Os
Ein O wird zum Spiel, eine Geste zur Geschichte: In „O (die shOw)“ von baff und FELD verbinden sich Gebärden und leuchtende Buchstaben zu einer ebenso komischen wie vielschichtigen Bühnensprache. Hörende und Taube Kinder entdecken gemeinsam, wie vielfältig Sprache sein kann
„Kämpft für alle, die weniger privilegiert sind als ihr“
„33 Frauen“ verbindet Late-Night-Show und politische Aufklärung. Yulia Yáñez Schmidt und Sefa Küskü erzählen von Frauen, deren Leistungen durch patriarchale Strukturen unsichtbar gemacht wurden
Die unerträgliche Leichtigkeit der Sprache
In „Leichter Gesang“ verwandelt FX Mayr Nele Stuhlers Sprachspiel in einen farbenfrohen, dadaistischen Theaterabend mit dem Deutschen Theater und dem Theater RambaZamba
Die Arbeit im Körper
In „Work Body“ untersucht Michael Turinsky gemeinsam mit Liv Schellander, wie Arbeit im Kapitalismus Körper formt und ausgrenzt
