Vorhang auf: Und bitte!

Herzlich willkommen beim Festivalblog von Grenzenlos Kultur 2026!

Vom 24. September bis 4. Oktober wird das Staatstheater Mainz erneut zum Ort für das älteste Theaterfestival für inklusive Künste. Die 28. Ausgabe von Grenzenlos Kultur steht unter dem Titel „Ver·rückte Jahre“ und nimmt das Kultursommer-Motto „Die Goldenen Zwanziger“ zum Anlass, auf Aufbruch, Umbrüche und Ausschlüsse damals wie heute zu schauen.

Begleitet wird das Festival auch in diesem Jahr durch den Blog von Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Seminar haben wir uns gefragt: Wie lässt sich über Theater schreiben, das vertraute Perspektiven verschiebt? Welche Sprache wird den künstlerischen Arbeiten, ihren Themen und ihren ästhetischen Formen beim Festival gerecht?

Zur Vorbereitung dafür haben wir den „Zerbrochnen Krug“ am Staatstheater gesehen, jeden Aspekt der Inszenierung durchgesprochen, haben Interviews geführt über das Einlegen von Insekten und das Segelfliegen und alles dazwischen und fühlen uns jetzt bereit für Inszenierungen, lebhafte Diskussionen, schöne Begegnungen und profunde Kritiken.

Im Programm begegnen sich sehr unterschiedliche künstlerische Handschriften, Sprachen und Formen – von Schauspiel, Tanz und Performance über Musik bis hin zu Theater im Öffentlichen Raum. Wir freuen uns auf Arbeiten, die Fragen nach Sichtbarkeit, Zuschreibungen, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe nicht abstrakt verhandeln, sondern ästhetisch eigenwillig auf die Bühne bringen. Auch abseits der Bühnen wird es weitergehen: mit Lesungen, Partys und hoffentlich vielen Gesprächen.

Programmhefte der 28. Ausgabe von „Grenzenlos Kultur“ im Foyer des Staatstheater Mainz
Vorhang auf für das Festival und den Blog! Foto: Nathalie Eckstein

Wir (16 Studierende und zwei Kulturjournalistinnen) begleiten das Festival auch dieses Jahr mit dem Blog durch Kritiken, Interviews und Eindrücken von dem, was auf, neben und zwischen den Bühnen geschieht.

Wir freuen uns auf zehn Tage Grenzenlos Kultur, auf neue Perspektiven und auf ein Festival, das die Gegenwart in Bewegung bringt.